
Infrarotkabine Infrarotkabinen
Der Trend zur Infrarotkabine hat in der letzten Zeit spürbar zugenommen.
Immer mehr Menschen haben erkannt, dass die Infrarotstrahlen eine heilende und entspannende Wirkung auf den gesamten Organismus haben. Da der Bereich Wellness in den letzten Jahren einen großen Zuwachs erhalten hat, kommen auch immer mehr Infrarotkabinen in privaten Haushalten zum Einsatz. Die Wirkungsweise einer Infrarotkabine, ist vergleichbar mit einer Rotlichtlampe. Sobald die Infrarotstrahlen auf den Körper treffen, wird diese Energie in Wärme umgewandelt, ohne, dass sich die Raumtemperatur drastisch erhitzt. Diese wohltuende Wärme bewirkt, dass der Körper von innen heraus und nicht von außen schwitzt. Zudem ist die Infrarotstrahlung eine natürliche Strahlung, genauso wie sie auch von der Sonne ausgestrahlt wird. Eine Infrarotkabine arbeitet mit unterschiedlichen Strahlungen IR A, B, und C.
Infrarot A-Strahlen sind kurzwellige Strahlen und sehr energiereich. Diese werden ausschließlich für medizinische und Therapiezwecke eingesetzt. In einer Infrarotkabine werden die langwelligeren B und C-Infrarotstrahlen erzeugt, die unter anderem den Blutkreislauf stimulieren. Diese Strahlen dringen tief in die Haut ein und erzeugen eine so genannte Tiefenwärme. Die Funktionsweise der Strahlung ist auch für die Infrarotheizung einsetzbar. Infrarotkabinen sorgen nicht nur für wohltuende Entspannung nach der Arbeit oder dem Sport, sondern sie wirken heilend bei Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Gelenkentzündungen und Rheuma. Um einen positiven Effekt zu erzielen sind wie bei einer Sauna regelmäßige Anwendungen notwendig. Dabei reicht in der Regel ein Anwendungszeitraum von 30 Minuten. Regelmäßig angewendet unterstützt der Besuch äußerst erfolgreich den körpereigenen Heilungsprozess und stärkt Kreislauf und Immunsystem. Beim Kauf von Heimgeräten wie Wärmekabinen oder Saunakabinen sollte man sich von Fachleuten beraten lassen und vor allem auf gute Qualität achten, der Körper wird es danken!
Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit überlegen viele Menschen, was sie ihrem Körper Gutes tun können, um ihre körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken und das eigene Wohlbefinden zu steigern. Infrarotkabinen erfahren auch hierzulande immer größere Beliebtheit. Ob man nun in der Sauna schwitzt oder Erholung für Körper und Geist in einer Infrarotkabine sucht, scheint zunächst Geschmackssache zu sein. Worin bestehen also die Unterschiede zwischen einer herkömmlichen Sauna und einer Infrarotkabine?
Das Schwitzen in der Sauna kann bei Temperaturen von bis zu über 100° Celsius belastend für das Herz-Kreislaufsystem sein, was für bestimmte Personengruppen wie ältere Menschen oder Kinder im Wachstum von Nachteil sein könnte. Infrarotkabinen kommen mit deutlich geringeren Temperaturen aus und ermöglichen so ein den Kreislauf schonendes Schwitzen zwischen etwa 35° und 55° Celsius. Die niedrigere Erwärmung erweist sich für Herz und Kreislauf als weniger belastend. Selbst bei leichten Erkältungen darf in der Infrarotkabine oft nach Rücksprache mit dem Hausarzt geschwitzt werden.
Auch die Wirkungsweise von Sauna und Infrarotkabine unterscheiden sich. Die heiße Luft in der Sauna regt den Körper von außen zum Schwitzen an. Die wohltuende Infrarotstrahlung der Infrarotkabine dringt in die oberen Hautschichten ein und wärmt den Körper von innen heraus. Insbesondere hitzeempfindliche Menschen können so bei niedrigen Temperaturen kräftig schwitzen und dabei Stress und Hektik des Alltags hinter sich lassen. Verspannungen lösen sich oftmals nach einer Schwitzkur in der Infrarotkabine.
Abhängig von der Größe der jeweiligen Heimsauna werden circa 6-8 kW pro Stunde in der Sauna verbraucht. Eine Infrarotkabine hat mit durchschnittlich 1,2 bis 2,5 kW pro Stunde den geringeren Verbrauch, da ein langes Vorheizen der Kabine entfällt.